News - März 2018


08.03.2018

Heimsieg gegen HSG Uni Rostock für die HSV-Handballer

 

Der Hagenower SV hatte die HSG Uni Rostock zu Gast. Die Gastgeber wollten Revanche für die Hinspielniederlage. Dabei musste der krankheitsbedingte Ausfall von Rückraum Shooter Tobias Schluck ebenso wie das Fehlen von Lars Fietkau am Kreis kompensiert werden.

 

Zudem waren vom Verband keine Schiedsrichter nominiert, da die Grippewelle auch hier zugeschlagen hatte. Nach vielen Telefonaten erklärten sich Mirko Becker und Sebastian Brandt aus Matzlow dankenswerterweise bereit, kurzfristig bereit einzuspringen.

 

Hagenows Trainer begann auf Außen und Rückraum Mitte mit drei Youngstern, den Part am Kreis übernahm Andreas Pätzold. Mit ihrem beweglichen Angriffspiel setzten die Gäste anfangs Akzente und führten nach kurzer Zeit 5:1 (8. Minute), auch weil die HSV-Deckung keine Mittel gegen das Kreisspiel fand.

 

Trainer Helwig Tügel nahm früh die Auszeit, um die Deckung des HSV neu zu justieren, was auch gelang. Hagenow kam zu weiteren Toren von Rechtsaußen Sven Holgersson der zweimal traf und durch Kai Schilling, der ein gutes Spiel zeigte, von Linkaußen und vom 7m-Punkt.

 

Leider blieb der Abstand zunächst konstant. Erst die Einwechslungen von Routinier Joachim Tügel und vom erstmals in dieser Saison aufgebotenen Peter Rothgänger brachten deutlich mehr Schwung ins Hagenower Spiel. Besonders Peter Rothgänger mit fünf Toren infolge brachte den HSV wieder bis zur Pause auf 12:15 heran.

 

Nach dem Wechsel setzte auch Richard Rinke im Rückraum Akzente. Das Team kämpfte sich langsam heran. Mit Kai Schillings Siebenmetertreffer zum 18:19 (42. Minute) war der Anschluss hergestellt. Vier Tore nacheinander des HSV sorgten durch Joachim Tügel und Tim Koch für die 22:20 Führung in der 49. Minute.

 

Die Abwehr des HSV agierte aufopferungsvoll und flexibel, Einer unterstützte den Anderen. Zudem hielt Torhüter Michael Struck mit seinen Paraden den HSV im Spiel. Im Gegensatz zu früheren Spielen bewies das Team des HSV diesmal Nervenstärke in der Schlussphase.

 

Beim 25:24 (57. Minute) bewies Kai Schilling Nervenstärke und verwandelte den fälligen Siebenmeter erneut souverän. Damit war der Widerstand der Rostocker gebrochen. Durch Treffer von Bastian Brink und Richard Rinke vergrößerte der HSV den Vorsprung und gewann unter dem Jubel der Fans am Ende verdient mit 29:25. Die Revanche war gelungen. Endlich einmal konnte der HSV eine Schlussphase erfolgreich für sich gestalten.

 

Den beiden Schiedsrichtern gebührt ein dickes Lob für die unkomplizierte Spielleitung im Spiel zweier fairer Teams.

 

Aufstellung und Torschützen: Struck, Braun, M. Thiel - J. Tügel (6), Pätzold, Koch (2), F. Schilling, K. Schilling (6), Rothgänger (5), Rinke (4), Pötzsch (1), Holgersson (2), Brink (3), Trainer: H. Tügel, Co-Trainer: Patzner, Betreuer: A. Tügel.

 

Siebenmeter: 0 Rostock, 0 verwandelt - 3 Hagenow, 3 verwandelt

Zeitstrafen: Rostock 4 - Hagenow 2

 

 

Alwin Tügel

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