News - Oktober 2017


25.10.2017 

Hagenows Handballer nach couragierten Spiel aus dem Landespokal gegen MV-Ligisten Stralsunder HV II ausgeschieden

 

In der ersten Pokalrunde empfing der Hagenower SV den Tabellenfünften der MV-Liga Stralsunder HV II. Da es ein Pokalspiel war, erwartete der Trainer ein couragiertes Spiel seiner Männer. Jeder sollte unbeschwert aufspielen können. Favorit waren die Stralsunder.

 

Der HSV hatte zu Beginn Mühe ins eigene Spiel zu kommen, denn der Gegner machte viel Tempo im Angriff mit vielen Positionswechseln. Die ersten Treffer fielen über den Kreis, weil sich Lücken in der Abwehr auftaten.

 

Hagenow ließ auch im Angriff zunächst einige Angriffe ungenutzt. Nach 10 Minuten fand auch Hagenow den Spielfaden und verkürzte von 1:6 auf 3:6. Die Deckung hatte jetzt besseren Zugriff auf die Stralsunder Angreifer. Der an diesem Tag etwas glücklos agierende Mathias Thiel wurde durch Christian Braun im Tor ersetzt, der gleich mit zwei Paraden ins Spiel einstieg.

 

Dem HSV gelangen einige Ballgewinne, indem die Pässe abgefangen und zu eigenen Kontern genutzt wurden. Zunächst setzte sich Richard Rinke mit Toren in Szene, bevor den seit längeren wieder ein starkes Spiel zeigende Bastian Brink weitere Treffer erzielen konnte (insgesamt sechs). Hagenow war auch Dank des sicheren Siebenmeterwerfers Joachim Tügel auf 9:11 kurz vor dem Wechsel dran. Der letzte Angriff von Stralsund wurde mehrfach gut unterbunden. Leider erzielten die Gäste durch einen überraschenden Unterarmwurf Sekunden vor dem Pausenpfiff das 12:9.

 

Nach dem Wechsel blieb der Abstand lange konstant. Hagenows Keeper nagelte das Tor von den Außenpositionen zu. Stralsunds Trainer nahm beim 13:16 (40. Minute) eine Auszeit, die Wirkung zeigte.

 

Der HSV wechselte, um den Stammkräften eine kurze Entlastung zu geben. Trotzdem lief das Spiel weiter gut und der HSV hatte mehrere gute Chancen, die leider ungenutzt blieben. Sicher zurückzuführen auf nachlassende Konzentration, die der sehr starken Abwehrleistung geschuldet war. Auch die jüngeren Spieler standen dort ihren Mann, vor allem Florian Schilling auf ungewohnter Position.

 

Auszeit Hagenow beim Stand von 14:20, um das Team neu auszurichten. Es wurde jetzt länger kombiniert und der HSV kämpfte sich auf 18:21 (54. Minute) auch Dank mehrerer Paraden von Christian Braun.

 

Die Fans glaubten wieder an eine Pokalüberraschung, die auch möglich war. Hagenow wurde aber leider nicht für den Einsatz belohnt, weil sie ihre letzten drei klaren Gelegenheiten nicht im Netz des Favoriten unterbrachte. So hieß der Sieger mit 25:20 Stralsunder HV II. Das Ergebnis fiel sicher um drei bis vier Tore zu hoch aus, sollte aber das Selbstbewusstsein im Hagenower Team, insbesondere auch bei den jungen Spielern deutlich gestärkt haben.

 

Im nächsten Spiel in der Verbandsliga wartet die HSG Uni Rostock auf den HSV, die nächste schwere Auswärtsaufgabe.

 

Aufstellung und Torschützen: Braun, M. Thiel - J. Tügel (2), Brink (6), Rinke (4), Schluck (3), K. Schilling (2), F. Schilling, Schomann, Pötzsch (1), Holgerson, Koch (2), Trainer: H. Tügel, Co-Trainer: Patzner, Betreuer: A. Tügel.

 

Siebenmeter: 3 Stralsund, 3 verwandelt - 3 Hagenow, 3 verwandelt

Zeitstrafen: Stralsund 3 - Hagenow 1

 

 

Alwin Tügel

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