News - Oktober 2017


20.10.2017

SVZ vom 19.10.2017, Seite 18

Mit dem Anpfiff tonangebend

Verbandsliga-Handballer der TSG Wittenburg feiern im Derby gegen den Hagenower SV vor 200 Zuschauern klaren 25:18-Sieg

 

Die Derbys gegen den Hagenower SV scheinen den Verbandsliga-Handballern der TSG Wittenburg zu liegen. Mit einem souveränen 25:18-Sieg knüpften sie an die klaren Erfolge der vergangenen Saison an.

 

Vor knapp 200 Zuschauern präsentierten sich die Wittenburger in der heimischen Mehrzweckhalle vom Start weg deutlich präsenter als der Gegner. Die Angriffsbemühungen des HSV wurden gestoppt beziehungsweise vom gut haltenden Berno Pätzmann vereitelt, nahezu jeder eigene Abschluss endete in einer freien Wurfposition. Dass nach schneller 3:0-Führung keine frühe Vorentscheidung fiel, lag in erster Linie am bärenstarken Hagenower Torwart Michael Struck. So konnten die Wittenburger im Spielverlauf keinen ihrer vier Siebenmeter verwandeln. Eine ausgesprochen torarme Halbzeit endete mit einer Wittenburger 10:5-Führung.

 

Nach dem Seitenwechsel brachte Bastian Brink den HSV durch zwei Kontertore auf 8:11 heran. Das war aber nicht mehr als ein Strohfeuer. Die Gastgeber reagierten mit Tempo-Handball und kamen daraus resultierend zu einfachen Toren. Zur Vorentscheidung trug auch bei, dass die Hagenower in dieser Phase der sehr fair geführten Partie in kurzen Abständen einige Zeitstrafen kassierten und sich so über einen längeren Zeitraum einer gegnerischen Überzahl erwehren mussten. Die TSGler zogen auf 15:8 davon (39.) und bauten den Vorsprung zeitweilig bis auf zehn Tore aus (24:14/55.). Auf Wittenburger Seite kamen jetzt auch Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz und konnten Spielpraxis für kommende Aufgaben sammeln. Die drei letzten Tore in einer munteren zweiten Halbzeit gehörten den Gästen, die das Ergebnis dadurch zumindest etwas erträglicher gestalten konnten.

 

Auffällig im TSG-Team agierte an diesem Tag insbesondere die rechte Seite, auf der Erik Stepan und Andre Heckmann mit fünf beziehungsweise sechs Toren ihre Abschlussqualitäten bewiesen. Die Hagenower hatten in Bastian Brink (5) und Tim Koch (5) ihre treffsichersten Werfer.

 

Beide Mannschaften sind am kommenden Wochenende in der zweiten Runde des Landespokals gefordert. Die Wittenburger haben am Sonnabend um 17 Uhr den HSV Grimmen II aus der Verbandsliga Ost zu Gast. Der Hagenower SV misst sich am Sonntag in der Otto-Ibs-Halle mit dem spielklassenhöheren MV-Ligisten Stralsunder HV II (Anwurf: 16:30 Uhr).

 

TSG Wittenburg: Pätzmann, Schmidt – Kögler (1), Koch (2), M. Neckel (6), Trester (1), Stepan (5), Widdrus (1), Koberstein (1), H. Schmidt (1), Herbst

Hagenower SV: Struck, M. Thiel – J. Tügel (2/2), Brink (5), Schluck, Holgerson, Pötzsch, Rinke (3), F. Schilling, Pätzold, Fietkau (1), Koch (5), Schomann, K. Schilling (2/1).

 

7m TSG (4/0), HSV (3/3)

Zeitstrafen: TSG (1), HSV (6)

 

mane/thow

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