News - März 2017


01.03.2017

HSV unterliegt nach kampfstarker Partie dem Doberaner SV II mit 22:26

 

Der Hagenower SV hatte in der Verbandsliga zu Hause gegen den Doberaner SV II, dem Absteiger aus der MV-Liga anzutreten. Die Hinspielniederlage, bei der der HSV lange mithielt sollte mit einem Sieg vergessen werden. Zwei gleichstarke Teams trafen aufeinander.

 

Zunächst konnte sich kein Team absetzen. Die Gäste kamen über schnelle Ballpassagen über den linken Rückraum immer wieder zu Treffern. Hagenows Deckung war regelmäßig einen Schritt zu spät am Gegner, um die Aktion wirkungsvoll zu unterbinden.

 

Im Angriff agierte das HSV-Team sehr beweglich, spielte mehrfach die Außenpositionen frei, die sich mit Toren bedankten. Viel Druck kam von den Halbpositionen, sodass Spielmacher Richard Rinke die Lücken zum Kreis individuell zu Toren nutzen konnte.

 

Über die Stationen 5:5 und 9:9 ging es in die Schlussphase der ersten Halbzeit. Die Gastgeber erspielten sich weitere Chancen vom Kreis, aber die Würfe fanden nicht den Weg ins Tor. Beim Stand von 12:12, 30 Sekunden vor Halbzeit nahmen die Trainer eine Auszeit, um den letzten Angriff vorzubereiten. Sie verpuffte ohne Wirkung, weil sich der HSV sofort einen Schrittfehler leistete.

 

Das Team kam hochmotiviert aus der Kabine, traf zweimal zur ersten zwei Tore Führung, doch Doberan antwortete mit drei Toren infolge und lagen 16:15 vorn. Hagenow wechselte den etwas glücklosen Torhüter und brachte den jungen Sven Holgersson, der diesmal aber wenig Chancen gegen die platzierten Würfe der Gäste hatte. Deshalb wurde Mathias Thiel wieder ins Tor gestellt. Der HSV agierte im Angriff jetzt etwas zu überhastet im Abschluss.

 

Beim 19:22 (47. Minute) hatte der HSV per 7m die Möglichkeit wieder auf zwei Tore heranzukommen. Doberan wechselte den Torwart, der den 7m hielt und danach mit seinen Paraden den Doberaner SV auf die Siegerstraße brachte.

 

Nachfolgend ließen die Gastgeber noch weitere Top-Möglichkeiten aus. Doberan führte 24:19. Ein passabler Vorsprung, zumal Doberan im Angriff clever und routiniert agierte. Gegen die Unterarmwürfe blieben die HSV-Keeper mehrfach nur zweiter Sieger.

 

Das Team des HSV steckte nicht auf, zeigte kämpferisch und spielerisch eine gute Leistung. Aber wie in der Vergangenheit öfter, fehlte beim Abschluss die letzte Konsequenz. So ging der Sieg mit 26:22 an den Doberaner SV II.

 

Ein Lob den sehr gut agierenden Einzelschiedsrichter von der Insel Rügen.

 

Am Sonntag geht es im Derby zur TSG Wittenburg, worauf sich die Fans sicher schon freuen.

 

Aufstellung und Torschützen: Holgersson, M. Thiel - J. Tügel (2), R. Thiel (3), Pätzold (1), Schluck (4), Rinke (3), Koch (6), Patzner (1), Pötzsch, Bargende (1), Burmeister (1), N. Tügel, Trainer: H. Tügel, Co-Trainer: Patzner, Betreuer: A. Tügel

 

Siebenmeter: 5 Doberan, 5 verwandelt - 5 Hagenow, 3 verwandelt

Zeitstrafen: Doberan 5 - Hagenow 2

 

 

Alwin Tügel

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