News - November 2016


14.11.2016

HSV-Handballer erkämpfen Punkt - 28:28 Remis gegen die HSG ESV Schwerin-Leezen

 

Der Hagenower SV hatte in der Verbandsliga Heimvorteil gegen die HSG ESV Schwerin-Leezen. Die Hagenower Fans hofften, dass das Team des HSV an das starke Pokalspiel auch in der Verbandsliga anknüpfen kann.

 

Anwurf Schwerin, der erste Angriff endete mit Durchbruch zum Kreis. Tim Koch hielt gegen und erhielt zur Verwunderung Aller sofort nach 26 Sekunden eine zwei Minutenstrafe. Den Siebenmeter entschärfte Christan Braun, der darauf aufbauend in der Folge eine gute Leistung bot. Trotzdem gelangen den Gästen die ersten Treffer. Beim Gastgeber hatte man noch Ladehemmung, trafen Latte und Pfosten bzw. der Torhüter hielt. 1:6 für die HSG nach elf Minuten war die Konsequenz.

 

Die Abwehr reagierte einige Male zu spät um die Gäste am Wurf zu hindern. Trainer Helwig Tügel brachte Mathias Pötzsch für Bastian Brink, um die Abwehr zu stabilisieren. Die Maßnahme erwies sich als Volltreffer, war es doch Mathias Pötzsch der bis zum 7:10 (21. Minute) bereits fünfmal einnetzte, dabei auch dreimal vom 7m Punkt.

 

Der Spielmacher der HSG wurde nun durch Mathias Müller aus dem Spiel genommen mit der Wirkung, dass einige Zuspiele Beute des HSV und zu Kontertreffern genutzt wurden. Die Auszeit der HSG brachte wenig Änderung. Ärgerlich war, dass zum wiederholten Mal die Gegner Sekunden vor dem Halbzeitpfiff bzw. Abpfiff ein Tor erzielen konnten.

 

Nach Widerbeginn arbeitete die Deckung geschlossener. Sofort kam der HSV besser zur Wirkung und wieder näher ran. 16:18 (37. Minute) - das Spiel war offen. Hagenow ließ aber in der Folge einige Angriffe ohne Treffer verstreichen, sodass die Gäste den Abstand erstmals auf fünf Tore 18:23 (45. Minute) vergrößern konnten. Schwerin schien auf der Siegerstraße.

 

Aber man hatte nicht mit dem Kampfgeist der Gastgeber gerechnet, der übrigens in allen Spielen, auch den Niederlagen vorhanden war. Die Maßnahme, den in der 2.Halbzeit glücklosen Christian Braun im Tor gegen Mathias Thiel zu tauschen, war ein kluger Schachzug des Trainers. Mehrere Paraden läuteten mit vier Toren die Aufhohljagd ein.

 

In der 51. Minute gelang dem gut aufgelegten Rico Thiel der 24 :25 Anschlusstreffer, der die Fans jubeln ließ. Die Schweriner Auszeit brachte erneut keine Änderung. Allerdings sah in einem der nächsten Angriffe der Gäste Mathias Pötzsch die Rote Karte, weil er allzu forsch den besten Schweriner am Torwurf hinderte. Leider verletzte sich Thomas Rachow dabei. Der HSV wünscht gute Besserung. Den folgenden 7m nutzte die HSG.

 

Das Match wurde immer spannender. Siebenmeter für den HSV - wer sollte nun werfen, nachdem die beiden ersten Werfer je einmal gepatzt hatten. Tim Koch übernahm Verantwortung und netzte ein. Die Gäste scheiterten mit den nächsten beiden Angriffen am HSV-Keeper, bevor Rico Thiel der erste Ausgleich zum 26:26 gelang. Der nächste Wurf zur möglichen HSV Führung landete an der Latte-Schwerin kam zum Tor und der erneuten Führung.

 

Dem für Joachim Tügel auf der Spielmacherposition stark agierenden Richard Rinke blieb es vorbehalten mit seinem vierten Treffer, den erneuten Ausgleich zu erzielen.  Tim Koch glückte sogar die Führung neunzig Sekunden vor Schluss nach starker 1:1 Situation. Schwerin nutzte einen abgefälschten Ball zum sofortigen Ausgleich. Der letzte Angriff des HSV wurde ausgespielt, brachte aber keine freie Wurfposition mehr.

 

Am Ende blieb es beim leistungsgerechten 28:28 Unentschieden. Den Punkt hatte sich der Team durch seinen unermüdlichen Einsatz verdient, aber auch ein Sieg war angesichts der nicht genutzten 7m und Konter war möglich.

 

Am nächsten Samstag steht das Auswärtsspiel beim Bad Doberaner SV II an.

 

Aufstellung und Torschützen: Braun – J. Tügel (1), R. Thiel (7), Pätzold, Fietkau, Rinke (4), N. Tügel (3), Koch (2), Patzner (1), Brink (2), Müller (1), Pötzsch (5), M. Thiel, Schluck (2), Trainer: H. Tügel, Co-Trainer: Patzner, Betreuer: A. Tügel.

 

Siebenmeter: 8 Schwerin, 5 verwandelt – 8 Hagenow, 6 verwandelt

Zeitstrafen: Schwerin 3 - Hagenow 4 + Rote Karte

 

Alwin Tügel

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