News - Februar 2016


01.02.2016

HSV hielt in Rostock lange mit, unterlag der HSG Uni am Ende mit 26:31

 

Die Verbandsligahandballer des Hagenower SV hatten ihr nächstes Auswärtsspiel bei der HSG Uni Rostock zu bestreiten. Nach der äußerst knappen Heimniederlage im Hinspiel wollte der HSV die Revanche und ein besseres Spiel abliefern, als in der Vorwoche gegen die TSG Wittenburg, wo man durch viele eigene Fehler verlor.

 

Für die Trainer war in der Woche viel Arbeit angesagt, um die Verunsicherung aus dem Team zu nehmen und Moral sowie das Selbstbewusstsein der Mannschaft wieder zu stärken. Augenmerk wurde vor allem auf Verbesserung des Zusammenspiels im Angriff gelegt.

 

Hagenow gelang der Start. Mit Tim Koch glückte die erste Führung, bevor dem HSV zwei Regelfehler unterliefen und der Rostocker Torwart die ersten Bälle entschärfte. Uni kam selbst in Front und setzte sich auf 8:3 ab.

 

Die nächste Zeit hielt Rostock den Vorsprung konstant. Hagenow nutzte auch in der Folgezeit die Chancen nicht konsequent, sodass die HSG mit 14:7 vorn lag.

 

Torwartwechsel beim HSV, der für den etwas glücklosen Michael Struck jetzt Christian Braun brachte, der sich mit mehreren Paraden gut einführte. Dadurch  verkürzte der HSV speziell über Tore von den Außen und dem Kreis bis zur Pause auf 16:14. Damit waren noch alle Chancen für einen Punktgewinn gegeben.

 

Unmittelbar nach Wideranpfiff der Anschlusstreffer vom sehr gut aufgelegten Niko Tügel zum 16:15. Eine Zeitstrafe gegen den HSV verhinderte den Ausgleich. Rostock nutzte die Überzahl zu zwei Toren und führte 18:15. 

 

Das HSV-Team ließ sich nicht entmutigen, kämpfte sich wieder heran und erzielte durch Lars Fietkau, der auch gut spielte, vom Kreis zum 20:19 (48. Minute) den erneuten Anschluss. Doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen.

 

Rostock erzielte die folgenden Tore. Eine letzte Zeitstrafe gegen den HSV nutzten die Studenten zum Ausbau der Führung auf 25:21, die wahrscheinliche Vorentscheidung. In der Schlussphase hielt Uni den Vorsprung und siegte mit 31:26.

 

Der Abstand spiegelt die Kräfteverhältnisse nicht ganz wieder. Hagenow war ebenbürtig und es war erneut mehr drin als letztlich erreicht wurde. Rostock erzielte im Spiel zu leichte Tore von den Außenpositionen.

 

Beim HSV stimmte die Motivation, auch die Fehler wurden gegenüber dem letzten Spiel minimiert. Die Torhüter, sonst immer eine sichere Bank zeigten diesmal nur eine durchschnittliche Leistung. Rene Bargende auf Rechtsaußen, der mehr Spielanteile erhielt zeigte eine solide Leistung, die sein Selbstvertrauen für die nächsten Spiele stärken sollte.

 

Aufstellung und Torschützen: Struck, Braun - J. Tügel (3), Brink (5), Fietkau (3), Pätzold (2), Rothgänger (2), Bargende (2), R. Thiel, M. Thiel, Koch (4), N. Tügel (5), Trainer: H. Tügel.

 

Zeitstrafen: HSV 3 - Uni 1

Siebenmeter: HSV 1, 1verwandelt – Uni 3, 2 verwandelt

 

Alwin Tügel

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