News - Januar 2016


06.01.2016 

Der Hagenower SV unterlag den MV-Ligisten Güstrower HV im Achtelfinale des Landespokals mit 24:36 - HSV gelang keine Überraschung

 

Die Pokalauslosung hatte für das Achtelfinale für die Verbandsligahandballer des Hagenower SV den Güstrower HV, seines Zeichens MV-Ligist, ergeben. Der Favorit kam aus der Barlachstadt. Der HSV wollte solange wie möglich das Spiel offen halten, um eventuell auch für eine Überraschung zu sorgen.

 

Die Deckung sollte ähnlich stabilisiert auftreten, was auch von Beginn auf gelang. Güstrows Rückraum wurde gut eingeengt und die sich bietenden Chancen der Gäste von den Außen entschärfte der stark beginnende Torhüter Michael Struck. Vorn wurde zielstrebig der Abschluss vom HSV gesucht. Vor allem traf der gut aufgelegte Niko Tügel von Rechtsaußen. Hagenow führte nach 10 Minuten 5:4.

 

So sollte es weitergehen, aber drei technische Regelfehler machten das Vorhaben zunichte, denn die Gäste nutzten die Kontergelegenheiten aus und lagen ihrerseits 8:5 in Front. Der HSV kämpfte sich wieder heran und konnte durch Joachim Tügel, der mehrere Schlagwürfe einnetzte zum 9:9 (17. Minute) ausgleichen.

 

Die Gäste bestraften drei vergebene Chancen des HSV, unter anderem einen 7m nach vorher drei verwandelten, mit weiteren Toren zur 15:12 Halbzeitführung. Für die Hagenower Trainer wurde das noch nicht genügend ausgeprägte Bewegungsspiel ausgemacht, das notwendig gewesen wäre, um die offensive 4:2 Deckung der Güstrower öfter zu knacken.

 

Mit Wiederbeginn war dann mehr Bewegung im HSV-Spiel. Auch eine Zeitstrafe kurz nach der Halbzeit wurde weggesteckt und sogar erfolgreich mit einem Treffer gestaltet. Die Motivation war intakt.

Zwischenzeitlich schlichen sich erneut einige Unaufmerksamkeiten in die Angriffe ein, die mit Ballverlust endeten sowie Gegenstöße nach sich zogen. Das resultierende 16:20 nach 38 Minuten war immer noch zu korrigieren. Der HSV kam zu weiteren Chancen, ließ aber in dieser Phase vier Angriffe liegen.

 

Der Pfosten verhinderte ebenso weitere Treffer wie ein vergebener Konter. Güstrow nutzte mit ihrem schnellen Spiel, vor allem über die zweite Welle die Lücken der HSV-Deckung, um sich entscheidend auf 17:26 (44. Minute) absetzen.

 

Das HSV- Team hatte in der Verwertung der in der zweiten Halbzeit sehr gut herausgespielten klaren Möglichkeiten nicht die gleiche Konsequenz wie der MV-Ligist. Genau deshalb siegte der Favorit am Ende noch deutlich mit 36:24 in Hagenow.

 

Beim HSV zeigten die beiden Außen Rico Thiel und Niko Tügel ein starkes Spiel ebenso wie Tim Koch im Rückraum, die alle immer wieder von Joachim Tügel und Peter Rothgänger in beste Wurfpositionen gebracht wurden.

 

Der HSV zeigte einige gute Ansätze, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Hier muss das Team wesentlich konstanter über die gesamte Spielzeit auftreten.

 

Das nächste wichtige Spiel in der Verbandsliga findet am Freitagabend den 15. Januar um 20.30 Uhr in Wittenburg statt. Auf dieses Derby dürfen sich die Fans sicher freuen.

 

Aufstellung und Torschützen: Struck, Braun - J. Tügel (4), Rothgänger (4), M. Thiel, Burmeister, N. Tügel (4), R. Thiel (4), Koch (6), Schluck, Patzner, Pötzsch (2), Bargende, Trainer: H. Tügel, Co-Trainer: Patzner, Betreuer: A. Tügel.

 

Siebenmeter:7 Güstrow, 7 verwandelt - 7 Hagenow, 6 verwandelt

Zeitstrafen: Güstrow 3 - Hagenow 4

 

 

Alwin Tügel

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