News - März 2015


11.03.2015

24:23 Sieg – HSV Revanche gegen SV Warnemünde II gelungen

 

Das Heimspiel in der Verbandsliga Männer gegen den SV Warnemünde II war für den HSV die vorletzte Gelegenheit, in dieser Saison vor eigenem Publikum zu punkten. Zum einen wollte das Team die Revanche für die Hinspielniederlage, aber wichtigstes Ziel war für den HSV den Platztausch mit dem Tabellennachbarn zu schaffen.

 

Mit Anpfiff gab es ein erstes Abtasten beider Mannschaften, bevor die Hagenower mit Treffern aus dem Rückraum vorlegten (3:1). Warnemünde antwortete mit Toren von den Kreispositionen und glich nach dreizehn Minuten zum 5:5 aus.

 

Das HSV Spiel baute auf eine von Steffen Burmeister gut organisierte Abwehr, bei der Michael Struck im Tor mehrere Würfe u.a. einen 7m in dieser Phase entschärfte. Vorn wurde das Spiel nun breiter angelegt mit vielen Positionswechseln und die Außen vornehmlich durch den erneut starken Tim Koch und Joachim Tügel ins Spiel gebracht. 9:6 nach 23 Minuten war der Lohn.

 

Warnemünde reagierte mit einer Auszeit, die bei den Gästen mit konzentrierten Angriffen und Treffern fruchtete. Der HSV leistete sich ein paar Unkonzentriertheiten und nahm sich wenig vorbereitete Würfe, die Beute des Gästetorwarts wurden. Warnemünde gelang nicht nur der Ausgleich, sondern die 10:9 Pausenführung.

 

Mit Wiederanpfiff kam der HSV voll konzentriert zurück aufs Feld, machte Nägel mit Köpfen. Das 12:11 gelang Rico Thiel per Konter. Mit der Einwechslung von Peter Rothgänger gelang ein kluger Schachzug. Er traf nacheinander dreimal vom 7m Punkt. 15:13 Führung nach 42 Minuten.

 

Nach einer Zeitstrafe gegen den HSV und Ballverlust im Angriff versuchte Joachim Tügel mit größtem Laufeinsatz den Konterangriff der Gäste mit fairen Mitteln zu verhindern und den Angreifer abzudrängen. Diese Situation führte zur Diskussion beider Schiedsrichter.  Zum Entsetzen der Spieler und der Zuschauer wurde die Situation als Verhinderung einer klaren Torchance gewertet und mit Roter Karte und 7m geahndet. Eine mögliche, aber für viele Fans eine zu harte Entscheidung.

 

Diese Szene entwickelte sich zum Knackpunkt des Spiels und war die Initialzündung beim HSV. Alle rückten enger zusammen und gingen mit noch größerer Motivation in die letzte Viertelstunde. Selbstbewusst setzten sich Peter Rothgänger und der jetzt auch im Angriff spielende Steffen Burmeister im 1:1 über die Rechtsaußenposition erfolgreich durch. 18:14 der Spielstand in der 50. Minute.

 

Die Gäste von der Küste gaben sich nicht geschlagen, verkürzten auf 16:18. Aber das Team des HSV steckte auch die nächste Unterzahl locker weg und erzielte zwei Tore. Beim 21:17 nach 54 Minuten hätte das Team den Sack zubinden können, doch der Konter wurde Beute des Gästekeepers. So konnten sich die Ostseestädter wieder auf 22:21 herankämpfen.

 

Die HSV Fans befürchteten Schlimmes, doch diesmal grundlos. Hatte das Team in anderen Begegnungen den Spielfaden verloren, so behielt man die Nerven und den Kopf oben. Zwei Minuten vor Schluss, als Steffen Burmeister das 24:21 erzielte, war der HSV vom Sieg überzeugt. Warnemünde versuchte nach der letzten Auszeit mit offener Manndeckung gegen den HSV in Unterzahl nochmal alles, um zum Punktgewinn zu kommen. Tatsächlich verkürzten die Gäste 35 Sekunden vor Schluss auf 23:24.

 

Hagenow musste den letzten Angriff in Manndeckung über die Zeit bringen und nahm zu letzten Absprachen die Auszeit. Mit großem Einsatz wurde der 24:23 Sieg über die Runden gebracht. Damit konnte sich der HSV auf Platz sieben verbessern und mit Warnemünde den Platz tauschen.

 

Die Aufstellung: Struck, Braun (n.e.) – J. Tügel,                Trahms, Pötzsch (1), Glasemann, Brink (2), Koch (7), R. Thiel (6), Patzner (1), Burmeister (2), Rothgänger (5), M. Thiel, Pätzold, Trainer: H. Tügel, Betreuer: A. Tügel.

 

 

Alwin Tügel

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