News - Oktober 2014


08.10.2014

Pokalaus bei Motor Barth für die HSV-Handballer nach 24:32 Niederlage

 

Am Wochenende mussten die Handballer des HSV im Pokal auswärts erneut, nach den beiden Platzierungsspielen im März, gegen Motor Barth antreten.

 

Ziel des HSV in Barth war es, diesmal mit größerem Spielerkader und einer starken Vorbereitungsphase das wahre Gesicht zeigen und konzentriert um den Sieg kämpfen.

 

Kaum war der Anpfiff erfolgt (das Spiel war 8 Sekunden alt), gab es die erste Ermahnung gegen den HSV. Nach 25 Sekunden die erste Gelbe Karte gegen den HSV. Dann folgte im ersten Angriff ein 7m zur Führung der Barther. Hier wurde den Gästen von den diesmal nicht souverän auftretenden Schiedsrichtern die Möglichkeiten eines normalen, flexiblen Agierens der Abwehr genommen.

 

Trotzdem konnte sich das Team nach guten Anspielen mehrfach in freie Wurfposition vom Kreis bringen, scheiterten jedoch am Barther Keeper (10. Minute 2:4). Hinzu kamen in der ersten Halbzeit etliche leichtfertige Ballverluste durch schlechte Zuspiele, sodass die Gastgeber keine Mühe hatten, sich auf 8:2 (14. Minute) durch Konter in 1. und 2. Welle abzusetzen.

 

Auszeit HSV, diese schien zu fruchten, denn der HSV verkürzte auf 5:8. Die Treffer der Hagenower waren allesamt Produkt von zu Ende gespielten Kombinationen mit Abschluss vom Kreis. Doch dann die erste Zeitstrafe von insgesamt 7 gegen den HSV (Barth 2). Barth nutzte sie zu drei Treffern. Es folgten erneut 5 Minuten der Unkonzentriertheit beim HSV-Angriff.

 

Abspielfehler und schlechte Chancenverwertung nach klaren Wurfsituationen, wo aber Fouls der Gastgeber übersehen wurden, ermöglichten 5 Konter der Gastgeber zur 13:5 Führung nach 21 Minuten. Die Weichen waren auf Sieg für Barth gestellt. Mit 18:9 ging es in die Pause.

 

Nach dem Wechsel wollten die Gäste weitere Konter von Barth vermeiden und selbst die Angriffe besser vorbereiten und organisieren. Es war ein schweres Unterfangen, da der HSV In der 2. Halbzeit mit fünf Zeitstrafen zu kämpfen hatte (Barth 0). Das hieß acht Minuten in Unterzahl, einmal davon in doppelter Unterzahl. Damit wurde das herankommen der Hagenower wesentlich erschwert. Zudem fanden erneut drei 7m für Hagenow nicht den Weg ins Tor. Eine langanhaltende Schwäche der HSV-Spieler.

 

Nach dem 15:22 in der 47. Minute trafen die Hagenower besser, auch erstmals aus dem Rückraum. Tim Koch kam jetzt mehrfach zu Toren, doch im Gegenzug war das Rückzugs- und Deckungsverhalten des HSV mangelhaft, sodass die Barther sofort den alten Abstand wieder herstellen konnten. Leider wurde der Kopftreffer beim Konter der Barther an Hagenows Nachwuchskeeper Christian Braun durch die Schiedsrichter nicht geahndet.

 

Wenn es nicht endlich jedem Spieler des Teams klar wird, dass nur durch ein konzentriertes Deckungsverhalten, gepaart mit Übersicht aller Mannschaftsteile die Grundsteine für Siege gelegt werden, wird auch in Zukunft nicht viel zu holen sein. Über die Station 26:16 kam am Ende der 32:24 Sieg zustande.

 

Daran änderte auch nicht, dass die Schiedsrichter in der Schlussphase plötzlich auch Stürmerfouls der Gastgeber (in der 1.Halbzeit bekam der HSV sogar eine Zeitstrafe und 7m gegen sich) sowie Schrittfehler geahndet haben. Hagenow verlor das Spiel aufgrund der eigenen Fehlerquote, denn insgesamt 15 Ballverluste standen zu Buche.

 

Die Kalamitäten liegen zudem im Angriff, bei den Würfen aus dem Rückraum, die oft wenig vorbereitet nicht zum Erfolg führen, sowie die Siebenmeter, die allzu oft eine leichte Beute der Torhüter sind. Hagenows Stärke im Angriff sind zur Zeit die Treffer nach schönen Kombinationen von allen Kreispositionen mit einem Anteil von über zwei Dritteln an den Gesamttreffern.

 

Motor Barth zieht verdient in die nächste Pokalrunde ein, Glückwunsch hierzu von Hagenow.

 

Am kommenden Samstag geht es in der Verbandsliga weiter gegen den VfL Blau - Weiß Neukloster in Neukloster.

 

Die Aufstellung: Struck, Braun – Patzner (3), J. Tügel (3), Brink (2), Dietze (1), Koch (6), Pätzold, Burmeister (1), Trahms (2), R. Thiel (2), M. Thiel (2), Pötzsch, N. Tügel (2), Trainer: H. Tügel, Betreuer: A. Tügel.

 

 

Alwin Tügel

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