News - Oktober 2014


01.10.2014

Bittere 29:30 Heimniederlage des HSV, nach dramatischer Schlussphase gegen den Plauer SV

 

Am Wochenende mussten die Handballer vom Verbandsligisten Hagenower SV gegen den Plauer SV, dem Absteiger aus der MV-Liga, antreten. Das Ziel des HSV war es, im Jahr 2014 in den Heimspielen weiter ungeschlagen zu bleiben. Das Team ging hochmotiviert ins Spiel.

 

Mit Anpfiff gab es ein erstes Abtasten der Teams und ein ausgeglichenes Spiel, sodass es nach zwölf Minuten 5:4 für die Gäste aus Plau stand. Beim HSV gab es danach einige Fehlwürfe und auch zwei technische Regelfehler. Plau nutzte seine Angriffe zur 9:5 Führung (14. Minute). Auch die HSV Auszeit half noch nichts. Doch beim 7:9 schien sich der Gastgeber zu fangen, doch die Gäste ließen sich nicht beirren und schlossen die Angriffe einfach besser ab. So lag der HSV 8:13 zurück (25. Minute), konnte aber bis zur Pause auf 12:15 nach Treffern von Linksaußen etwas verkürzen.

 

Die zahlreichen Fans blieben in der Pause optimistisch, da die Chancen durchaus gut herausgespielt waren. Alle hofften auf einen starke 2. Halbzeit, die auch kam.

Das Team steckte nicht auf und kämpfte sich auf 16:17 heran (35. Minute) und blieb auch nach einigen tollen Paraden von Michael Struck, der bei zwei 7m von Christan Braun vertreten wurde, in Reichweite, um nach 41 Minuten die erste Führung zu erreichen.

 

Jetzt folgte die stärkste Phase des HSV, die Moral und der Kampfgeist stimmten bereits und jetzt kam auch noch der Angriffserfolg hinzu. Es wurde erfolgreich der Ball laufen gelassen und schön kombiniert mit erfolgreichem Abschluss über die Außen Sven Trahms und Rico Thiel. 24:20 Führung, eine tolle Leistung (47. Minute).

 

Mit einem gehaltenen 7m setzte der Hagenower Keeper ein Signal. Der HSV behielt die Linie jetzt bei und erzielte per Konter durch den gut aufgelegten Joachim Tügel das 27:23 (54. Minute). Jetzt sah der HSV wie der mögliche Sieger dieser umkämpften Partie aus. Die Fans waren begeistert.

 

Doch nun folgte die Schlussphase, die an Dramatik kaum zu überbieten war. Ursache war ein plötzliches Nervenflattern der HSV-Angreifer. Der Gästetorwart hielt jetzt beste Chancen der Gastgeber. So erzielten die im Angriff cleveren Gäste den unerwarteten Ausgleich 27:27 und sogar die erneute Führung in der 58. Minute.

 

Der HSV behielt den Kopf oben, glich durch Mathias Pötzsch aus und ein Plauer Angriff wurde abgewehrt. Auszeit 59. Minute HSV, dann die Führung durch Tim Koch vom Kreis. Spielzeit 58:57. Nächster Plauer Angriff: Ausgleich per Fernwurf (59:25).

 

Hagenow leitete den letzten Angriff ein. Foul an Tim Koch, daraus resultierend gab es 7m für den HSV. Die 7m ein HSV Problem, so auch diesmal. Statt Tor und Sieg wurde der Ball gehalten und buchstäblich in letzter Sekunde trafen die Plauer mit einem Schlagwurf aus großer Distanz zum Siegtreffer. Mit dem 30:29 gab es eine der bittersten Niederlagen des HSV in letzter Zeit.

 

Diesen Spielausgang hatten die Hagenower nicht verdient, aber letztlich lag ein Punktgewinn in eigener Hand. Nun geht es zum Pokal nach Motor Barth am Samstag.

 

Die Aufstellung: Struck, Braun – Fietkau, J. Tügel (5), Brink (4), Dietze, Koch (2), Pätzold (1), Burmeister, Bargende, Trahms (5), R. Thiel (7), M. Thiel (1), Pötzsch (4), Trainer: H. Tügel, Betreuer: A. Tügel

 

 

Alwin Tügel

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