News - Februar 2018


07.02.2018

HSV trotz starker 1. Halbzeit in Bützow mit 27:15 am Ende chancenlos

 

Der TSV Bützow als Staffelfavorit empfing den Hagenower SV. Der HSV trat dezimiert an, da einige wichtige Stützen unter anderem Richard Rinke und Bastian Brink aus krankheits- und privaten Gründen fehlten.

 

Das Team des HSV begann unbeschwert mit einer anderen Deckungsvariante. Statt der üblichen 6:0 Abwehr wählte der Trainer die 5:1 offensivere Variante. Das Team trumpfte selbstbewusst auf und kaufte Bützow gemeinsam mit Torhüter Michael Struck serienweise die Bälle ab. Im eigenen Angriff blieben zunächst einige Chancen ungenutzt, bevor Hagenow mit 2:0 (8. Minute) vorn lag. Bis dahin hatte Bützow bereits neun Angriffe nicht im Gästegehäuse unterbringen können, was ihren Trainer zur Auszeit veranlasste. Besser wurde es dennoch nicht. Der HSV behielt in der Deckung weiter die Oberhand und baute den Vorsprung auf 4:0 aus.

 

Der Favorit traf sage und schreibe in der 14. Minute das erste Mal. Bis zu diesem Zeitpunkt war sogar eine 8:0 für den HSV drin, einzig Bützows Torwart verhinderte das. Jetzt kamen die Gastgeber besser ins Spiel, konnten nach 27 Minuten auf 6:7 verkürzen. Letztlich schaffte der TSV zur Pause doch noch die 8:7 Führung.

 

Für den HSV war die Frage, wie lange das kraftraubende Abwehrspiel weiter aufrecht erhalten werden könnte. Das traf aber zunächst nicht zu, das Kernproblem lag woanders. Das Team versuchte immer wieder die Kreisspieler, teilweise wurde mit zwei Kreismittespielern gearbeitet, in Wurfposition zu bringen. Leider erreichte der finale Pass oft nicht den eigenen Mann bzw. der Ball konnte nicht sicher gefangen werden.

 

Damit brachte man das Umkehrspiel der Bützower in Gang, das mit einigen Treffern endete. Über die 12:7 (37. Minute) setzte sich Bützow entscheidend auf 21:8 (46. Minute) ab.

 

Die letzte Viertelstunde traf auch der HSV wieder. Vor allem ihr bester Torschütze an diesem Tag Tobias Schluck mit acht Treffern nach anfänglicher Ladehemmung, hätte noch weitaus öfter treffen können. Zum Schluss ließen die Kräfte dann doch beim HSV nach und Bützow kam zu leichteren Toren und siegte mit 27:15 deutlich.

 

Ursache ist nicht die gebundene Abwehr im Positionsangriff, denn hier war nahezu Gleichwertigkeit. Das entscheidende waren die 10 Kontertreffer nach Ballverlust bzw. schlechter Chancenverwertung.

 

Aufstellung und Torschützen: Struck, M. Thiel - J. Tügel (4), Pätzold (1), Schluck (8), Schomann, Fietkau (1), Koch, R. Thiel, Höhn (1), Patzner, Trainer: H. Tügel, Co-Trainer: Patzner, Betreuer: A. Tügel.

 

Siebenmeter: 2 Bützow, 2 verwandelt - 3 Hagenow, 2 verwandelt

Zeitstrafen: Bützow 3 - Hagenow 2

 

 

Alwin Tügel

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